Büsum ist das bekannteste Nordseebad in Dithmarschen, und das aus gutem Grund: Hafen, Krabbenkutter, Strand und Watt liegen eng beieinander. Wer nur einen Tag Zeit hat, kann trotzdem viel erleben. Hier ein Vorschlag, wie Ihr Tag in Büsum gut gelingt.
Vormittag: Hafen und Krabbenkutter
Starten Sie am Hafen. Der Leuchtturm steht mitten im Ortskern, ist 21 Meter hoch und wird ferngesteuert, hinaufsteigen kann man also nicht. Schön ist er trotzdem, und rundherum laden enge Gassen und kleine Läden zum Bummeln ein. Büsum ist ein echter Fischereihafen: Die Krabbenkutter laufen von hier aus, und frische Nordseekrabben bekommen Sie direkt am Hafen. Wer mag, fährt bei einer Kutterfahrt mit hinaus und sieht, wie gefischt wird. Wenn Krabben im Netz sind, kann man sie an Bord probieren.
| [Foto: Büsumer Hafen mit Krabbenkuttern] | [Foto: Leuchtturm am Hafen] |
Mittag: Museumshafen und Fischbrötchen
Gleich im Hafenbecken liegt der Museumshafen, den ein Verein von Schifffahrtsfreunden betreibt. Dort sind unter anderem ein sehr alter, noch fahrtauglicher Krabbenkutter aus dem Jahr 1912 und das Expeditionsschiff „Feuerland“ zu sehen. Zum Mittag passt ein Fischbrötchen oder ein Teller Krabben mit Brot.
Nachmittag: Strand, Watt oder Schlechtwetterprogramm
- Familienlagune Perlebucht: geschützte Strandmulden und Wassersport wie Surfen oder Kitesurfen mit Anleitung, ideal bei Wind und Wetter.
- Watt und Salzwiesen: Bei passender Ebbe lohnt sich eine geführte Wattwanderung. Was Sie dafür wissen sollten, lesen Sie im Ratgeber Wattwandern in Dithmarschen.
- Phänomania: Das Science Center mit rund 200 Experimentierstationen ist ein guter Plan für Regenwetter, und nicht nur für Kinder.
- Schiffsfahrt: Von Büsum aus fahren Schiffe zu den Seehundbänken in der Meldorfer Bucht und auch nach Helgoland. Fahrzeiten hängen vom Tidenstand ab, deshalb vorher beim Anbieter nachfragen.
Abend: Deich und Sonnenuntergang
Zum Abschluss lohnt sich ein Spaziergang auf dem Deich. Von dort sehen Sie den Himmel über dem Watt in allen Farben, und die Möwen begleiten Sie zurück zum Auto oder zur Unterkunft.
Praktische Tipps
- Im Sommer und an Wochenenden kann es voll werden. Parkplätze am Rand des Ortes zu nutzen, spart Nerven.
- Der Wind weht fast immer. Eine Jacke gehört auch an warmen Tagen ins Gepäck.
- Planen Sie nach den Gezeiten. Den Tidenkalender gibt es in der Tourist-Information und online.
Mehr Ideen finden Sie in unseren Erlebnissen. Und wenn Sie noch eine Unterkunft suchen, schauen Sie bei den Angeboten vorbei.
Gut zu wissen: Öffnungszeiten, Fahrpläne und Preise ändern sich. Bitte prüfen Sie diese vor dem Besuch bei den jeweiligen Anbietern.